Der Libellenflugverlag ist digitaler Aussteller auf der Frankfurter Buchmesse 2020


Der Libellenflugverlag ist digitaler Aussteller auf der Frankfurter Buchmesse 2020.
Wir haben aus diesem Grund nochmals den Gedichtband „Pilzsuppe“ unseres Autors P.H.Z. aufgelegt und bieten das Werk als Einstieg in die Welte der Literatur unserem Publikum an.
Der Gedichtband kann hier bezogen werden oder direkt im e-publi.de/shop


Wir würden uns freuen, wenn sie uns auf unserem digitalem Messestand besuchen würden. Unsere Aktionen können sie auf unserem Veranstaltungskalender einsehen.
Das Gastland in diesem Jahr ist Canada.

Viel Vergnügen auf der Buchmesse Frankfurt

Gastland auf der Buchmesse : Kanada

Der Libellenflug Verlag ist ab dem 01. Juli 2020 Online

Der Libellenflug Verlag, ein Self-Publishing Verlag geht ab dem 1 Juli 2020wieder Online. Vor einem Jahr haben wir begonnen unsere Webseiten rund zu erneuern. Ein sogenanntes Re-launch.
Heute nun sind wir soweit, das wir unsere neue Seiten präsentieren können.
Unsere Rubrik der „Bücherretter“ ist dabei besonders zu beachten. Hier präsentieren wir jede Woche ein Buch unabhängig vom Mainstream. Es werden Bücher aus der eigenen Bibliothek präsentiert. Wir setzen keine Kriterien an. Das Buch muss nur gefallen und dem Leser etwas bieten. Gedanken, Ideen, Anregungen zum lesen oder zum selber schreiben.

Es würde uns freuen, wenn sie uns besuchen.
Zur Eröffnung präsentieren wir in neuer Auflage den Gedichtband „Libellenflug“ für 9,99 €uro, zu beziehen bei unseren Partner https://www.epubli.de/shop/

ISBN: 978-3-746767-39-0

Gedankensplitter zur Rassismus-Debatte

Leo Hasshoff Juni © 2020

Die Rassismus-Debatte ist in vollem Gange. Wahrscheinlich hatten und haben die meisten Demonstranten, die jetzt an den Demonstrationen teilnehmen, noch nie etwas mit Rassismus zu tun. Aber es ist “HIPP”; es scheint zum Mainstream zu gehören, wie in Zeiten von “Me too”.  
Alle die sich bei diesem Thema engagieren, würde ich empfehlen einmal über die Bedeutung des Wortes “Rassismus” sowie über den Kontext der damit impliziert wird zu informieren. Die überwiegende Mehrheit der Menschen wird bei Rasse wohl zuerst an ein Tier denken. Der Rasse-Hund, die Rasse-Katze etc. Aber an Menschen? Ein schwieriges Unterfangen?  
Der Mensch ist eine Spezies. Die Spezies Mensch, die Spezies Tier. Doch was ist nun Rassismus. In Wikipedia findet man folgenden Eintrag.  

Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach dem Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine bestimmte Abstammung vermuten lassen – als „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden.  

 
Wenn wir also von Rassismus sprechen, was meinen wir damit genau? Oder reden wir wieder nach dem Mund der “Anderen”. Wie äußert sich Rassismus? Kann es schon rassistisch sein, wenn ich einen “Anderen” als Schwul bezeichne? Sind wir schon deshalb Rassisten, wenn wir Menschen mit einer anderen Hautfarbe benamen. Ist nur der hellhäutige Mensch ein Rassist oder geht es auch umgekehrt?  Und wenn der dunkelhäutige ein Rassist ist, weshalb nehmen wir dies nicht auch zur Kenntnis?   
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt verfluchen wir alles was nur im Entferntesten mit Rassismus, Sklaverei zu tun hat.  (In Indien werden Kinder zur Arbeit gezwungen, Sklaverei? – Dieses Thema interessiert wohl niemand?) Wir begeben uns in eine Spirale von blindem Aktionismus, der uns am Ende nur Schmerzen bereiten kann. Durch diese Aktionen wird unsere Geschichte abgeschafft. Alles und jeder der nur den Hauch von Rassismus verströmt, wird vom allwissenden Mop gerichtet. Denkmäler werden zerstört und wer Denkmäler zerstört, der zerstört letztendlich auch Menschen. (Erinnern wir uns an die Sprengung der Buddha-Stauen durch die Taliban im März 2001) Alles im Glauben an die gerechte Sache. Die Frage muss erlaubt sein, wie weit wird uns dieser Wahn treiben. Wollen wir alles auslöschen was unsere Vergangenheit ausmacht, was unsere Geschichte ist?  Nur weil unsere Geschichte nicht so ist wie wir sie uns in unseren kleinen Gehirnen als rechtens erachten?  

 Wann verbrennen wir Bücher, die in einer Zeit geschrieben wurden in der noch nichts von Humanismus zu ahnen war. Als die Wortwahl noch nicht den heutigen Befindlichkeiten entsprach?  
Dann machen wir vor dem Buch der Bücher auch keinen Halt, denn dort geht es vermehrt um Sklaverei, Unterdrückung und Ungerechtigkeit.  
Will sich der Mensch-diese kleine überspannte Tierart- zum Richter aufspielen um über unsere Geschichte zu richten.  

Das richtige Augenmaß in dieser Zeit wäre von Nöten. Lassen wir unsere Geschichte, Geschichte bleiben. Sorgen wir mit unserer Empörung, gegen Unterdrückung, Ungerechtigkeit, Sklaverei und Rassismus dafür, dass es dies in der Zukunft der Spezies Mensch nicht mehr gibt. Tragen wir dazu bei, dass wir uns befreien von Menschenverachtenden Handeln und Denken. Dann wäre Rassismus für zukünftige Generationen kein Thema mehr.  

Gute Kommunikation vs. Schlechte Kommunikation

Leo Hasshoff © 2018

Das Zeitalter der Sozialen Medien sollte auch das Zeitalter der Kommunikation sein. Die Mehrheit der Bevölkerung widerspricht dem jedoch. Zudem geht es nicht um Kommunikation, es geht um miteinander reden. Dies ist der allgemeine Sprachgebrauch. Von Kommunikation spricht der Sprach- oder Kommunikationswissenschaftler, aber nicht der Mann oder die Frau auf der Straße. Hier geht es immer um miteinander reden, sich mitteilen, etwas sagen, etwas dazu sagen. Bei all diesem Gerede, frage ich mich doch was macht denn gute Kommunikation aus, im Gegensatz zur schlechten Kommunikation. Und besteht Kommunikation nur aus gesprochenem ? Und wie steht es mit dem Geschriebenem?, – der Non-Verbalen Kommunikation oder was sagt uns die Körpersprache ? Zuerst solle ich einmal einen Überblick geben was für Arten von Kommunikation es gibt (nicht unbedingt sehr ernst gemeint und nicht vollständig) da haben wir die Medien vermittelnde Kommunikation, die interne Kommunikation, dann noch die ärztlich Kommunikation, interpersonelle Kommunikation, sowie die politische Kommunikation und nicht zuletzt die betriebliche Kommunikation (Organisations- Kommunikation). Dies sind einige Varianten von Kommunikation, aber keine trägt zur Beantwortung der am Anfang gestellten Frage bei. Auch muss gefragt werden, gibt es einen Maßstab an dem die gute und ich möchte sagen die weniger gute Kommunikation gemessen werden kann.? Versuche gab es viel, wie weit diese jedoch gediehen sind habe ich nicht weiter verfolgt. Meiner Meinung nach kann ich dann von einer guten Kommunikation reden, solange es möglich ist Argumente auszutauschen. Eine schlechte Kommunikation lässt keine Argumente mehr zu. Das ist eine Variante. Wir müssen deshalb auch das Verstehen mit in unsere Überlegungen einbeziehen. Denn wichtig ist nicht was „A“ sagt, sondern was „B“ versteht*. Nun sind wir genauso weit wie am Anfang. Wenn wir uns die heutige Kommunikation betrachten, so scheint diese zum Großteil aus geschriebener Kommunikation zu bestehen. Facebook, Twitter, What´s App, SMS und all die anderen elektronischen Mitteilungsmöglichkeiten beruhen auf Geschriebenem. Und ich würde sagen in diesem Bereich sollte es relativ leicht sein zu beurteilen was schlechte und was gute Kommunikation ist. Hier sind wir nun auf dem Gebiet der digitalen Kommunikation gelandet, wobei ich in dieser Darlegung keinen Unterschied machen möchte zwischen der Digitalen und der Analogen. Obwohl, wie sie sich denken können ein relativ großer Unterschied zwischen beiden besteht. Ich versuche weiter auf den Spuren von guter Kommunikation zu bleiben. Betrachten wir uns die gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg**. Bei dieser Form der Kommunikation ist die Aussage und die Art und Weise der Aussage von Relevanz. Somit auch die Stimmlage, Höhe und Tiefen. Auch dies fließt in die Kommunikation mit ein. Und es wird noch komplexer. Denn wie der Kommunikationswissenschaftler feststellt besitzt jede Kommunikation neben ihrem Inhaltsaspekt auch eine offene oder verschlüsselte Beziehungsaussage. Jedes Verhalten ist gleichzeitig auch Kommunikation. Dabei ist es nicht möglich, nicht zu kommunizieren* Wenn ich für eine gute Kommunikation nun die Beziehung heranziehe, werde ich relativ schnell merken wann ich ein gute bzw. schlechte Kommunikation verspüre. Ich benutze mit Absicht den Terminus „verspüre“. Zurück zum Beziehungsaspekt. Wir unterhalten Beziehungen zu unseren Arbeitskollegen , zu unseren Eltern, Geschwistern, Freunden, der Ehefrau, den Geliebten und unseren Tieren. Und so wie diese Beziehungen gepflegt und gelebt werden, so ist unsere Kommunikation. Zu unseren Kollegen ist diese meist sehr unpersönlich und vom Aspekt der Arbeit geprägt, es wird selten persönlich oder privat. Die Kommunikation mit Kindern ist ein ganz seltsames Ding. Je nach dem, ob Papa mit der Tochter oder mit dem Sohn spricht, die Kommunikation wird geprägt sein von der Nähe zu der Person, aber auch von den Emotion die im momentanen Umfeld des Gespräches vorherrschen. Zum Beispiel, befindet sich der Sohn oder die Tochter in der Pubertät, kann sich ein Gespräch schwierig gestalten und wir sprechen ganz bestimmt von schlechter Kommunikation. Auch wenn diese nicht lange anhält.Diese Betrachtung könnte ich nun bei all den aufgeführten Personen vornehmen, aber ich denke das Sie, der Leser damit schon genügend Erfahrung sammeln konnten. Und so komme ich dann auch zum Resümee meines Artikels:Kommunikation ist immer geprägt von den Beziehungen die wir zu unseren Gesprächspartnern unterhalten. Wir sehen dies an den Kommentaren, die so auf Facebook gepostet werden. Schroff und grob oder ganz und gar unverschämt. Und warum ? Es gibt keine Beziehung, auf keiner Ebene der Kommunikation. Deshalb werden Sie sich entscheiden müssen, was ist gute Kommunikation und was ist schlechte Kommunikation. Was ist das Kriterium der Entscheidung. Lassen Sie ihre Gefühle entscheiden oder um genauer zu sein Ihr Bauchgefühl.Deshalb wünsche ich ihnen allen gute Gefühle und nicht nur in der Kommunikation.