by Leo Hasshoff(c) 2018

In den letzten Monaten habe ich den Eindruck, dass es dem „Deutschen“ in Deutschland nicht mehr gefällt.

Zumindest wenn ich all diese POSTs und die pseudo- intellektuellen Kommentare, z.B. hier in Facebook, lese. Jammern, sich beschweren mit allem unzufrieden sein, scheint das Gebot der Stunde zu sein. Es wird sich gesuhlt im grammatikalischen Unrat seiner eigen Worte. Diese sind steigerungsfähig bis zur unvernünftigsten Losung. Wir deuten mit dem Finger auf den „Anderen“. Die Hölle das sind die Anderen [J.P. Satre], denn wir sind geübt im Schuld zuweisen. Wir wissen wer Schuld an unserer Misere ist ! Meist ist es die Regierung, die da oben.! Dadurch sind wir nicht in der Lage zu sehen was ist, was wir haben, auf was wir stolz sein können und sollten.

Erinnern wir uns [würde den ewigen Nörglern auch gut tun]:

alleine der Umstand seine Meinung [auch wenn sie noch so unerträglich für den Leser ist] ohne Repressalien von staatlichen Stellen über die sozialen Medien oder sonst wie, jedem verkünden zu können ist nicht nur erwähnenswert, sondern für jeden noch so Unzufriedenen ein hohes Gut.[wie wollte er sonst jedem mitteilen wie Scheiße alles ist.] Damit steht fest, in diesem Land darf auch der noch so stark geistig und sozial zurückgebliebene dieses Recht in Anspruch nehmen.

dann gibt es da noch die Krankenversicherung, jeder kann zum Arzt gehen, sich seine Pillen abholen, oder einen Krankenschein. Er oder Sie, kann sich untersuchen lassen, ärztliche Hilfsmittel in Anspruch nehmen [gegen Blasenschwäche oder genitale Dysfunktionen] und wenn nötig in ein Krankenhaus gehen. Auch für seine Kinder gibt es diese Leistungen. Und dies ohne Kosten oder mit nur geringen Anteil an diesen. Hat jemand keine Versicherung, so helfen Ehrenamtliche Ärzte und Organisationen, auch Menschen aus anderen Kulturen [so weit diese wollen] können an diesen Leistungen partizipieren.

So etwas nennt man Sozialstaat.
Wir sollten stolz sein über diese Errungenschaft

wir sind versorgt mit frischem Trinkwasser und Nahrungsmittel.

Keiner von uns muss mehrere Kilometer weit gehen um sich sein Trinkwasser oder seine Nahrungsmittel zu holen. [heute „geht“ so wieso niemand mehr]

wir haben fast alle eine Wohnung, in der es warm und angenehm für uns ist. Die wenigsten von uns leben auf der Straße ohne ein Dach über dem Kopf. In den meisten Wohnungen gibt es fließend warm und kalt Wasser. Eine Heizung gehört bei uns heute zum Standard einer Wohnung inklusive Balkon und Badezimmer. Und was macht eine Wohnung komplett? Die Garage, für des Deutschen liebstes Hobby, – das Auto.

ein Auto, ist in fast jeder Familie. Meist sogar mehrere. In vielen Familien ein Statussymbol. „Wir fahren Mercedes“ oder „BMW“ Und ist der Junior oder die Tochter im richtigen Alter, erhält auch er oder sie ein Auto.[uns muss es schlecht gehen]

wir besitzen Flatscreens und Plasmabildschirme. Jeder hat ein Smartphone. Ein Computer für Sohn oder Tochter ist ein muss. Es geht nur dann noch ums Prestige: Apple oder Samsung, Windows oder Androide.[was für lebensnotwenige Entscheidungen]

unsere Kinder dürfen in die Schule gehen und lernen [auch Mädchen] Bildung ist ein wichtiges und hohes Gut. Ohne Bildung geht eine Gesellschaft zu Grunde[diese Gefahr macht sich schon bemerkbar, beachten sie die Grammatik der einzelnen Kommentare]

Der Deutsche geht zwei bis drei mal im Jahr in Urlaub (All inclusive) und zeigt dann im Ausland wie gut es Ihm geht.

Der Großteil der Deutsch ist in einem festen Job und hat somit die Sicherheit sein Leben und das seiner Kinder finanzieren zu können.

Und es ist so in Deutschland eingerichtet, das selbst der wenig oder gar nichts hat immer noch durch den Staat versorgt wird.

Diese Aufzählung konnte noch weiter fortgeführt werden, aber mir ist bewusst, das viele die dies lesen natürlich nicht meiner Meinung sind. Diese sollten das was Sie haben mehr schätzen. Einen letzten Punkt muss ich aber noch ausführen:

Unsere Regierungen seit 1949, haben es bis zum heutigen Tag fertig gebracht, das ich und Sie nicht in einem Kriegsgebiet leben müssen, das wir nicht flüchten müssen und irgendwo in der Welt als die „Anderen“ beschimpft werden und weiterhin uns über jeden noch so kleinen Furz aufregen können.

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